Übergang Schule – Beruf soll verbessert werden

Print Friendly, PDF & Email
Studien- und Berufswahlkoordinatoren aus dem Kreis Olpe bei ihrer ersten schulformübergreifenden Konferenz (Foto: Kreis Olpe).

Studien- und Berufswahlkoordinatoren aus dem Kreis Olpe bei ihrer ersten schulformübergreifenden Konferenz (Foto: Kreis Olpe).

Rund 1.350 Jungen und Mädchen, die im kommenden Schuljahr die achte Klasse der allgemein­bildenden Schulen im Kreis Olpe besuchen, werden Pionierarbeit leisten: Denn dann findet erstmalig eine flächendeckende Potenzialanalyse für alle Achtklässler statt. Diese ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“. Die stärken- und handlungsorientierte Analyse von Potenzialen zielt darauf ab, dass sich die Jugendlichen den eigenen Interessen, Neigungen und Möglichkeiten annähern und damit verbundene Kompetenzen weiterentwickeln. Sie soll zudem Anhaltspunkte liefern für passgenaue Angebote in der Berufs- und Studienorientierung wie Berufsfelderkundungen und Betriebspraktika. Das Ziel des einheitlichen Übergangssystems ist es, Jugendlichen die Berufs- und Studienwahl zu erleichtern und den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten.

Zur Umsetzung des Landesvorhabens im Kreis Olpe trafen sich jüngst die Studien- und Berufs­wahl­koordinatoren der allgemeinbildenden Schulen, um im Rahmen der ersten schulformübergrei­fenden Konferenz die neuen Berufsorientierungselemente vorzustellen. Ziel war es, die  Orientierungsbausteine aus unterschiedlichen Perspektiven mit Experten aus der Schulpraxis, der Berufsberatung, der Kommunalen Koordinierungsstelle und der Bezirksregierung zu diskutieren und für die Einbindung in die tägliche Arbeit praktikabel zu gestalten.

„Es ist schließlich eine zentrale Aufgabe der Schule, Schülerinnen und Schüler in der Phase der Studien- und Berufswahl zu unterstützen und sie möglichst detailliert auf den Übergang in ein Studium oder in eine berufliche Ausbildung vorzubereiten“, sind sich Schulamtsdirektor Walter Sidenstein und Regionalkoordinator Christof Heimes einig, die zu der Veranstaltung eingeladen hatten.

Angesichts der positiven Resonanz und der guten Ergebnisse der Tagung soll in diesem Jahr noch ein weiterer  schul­formübergreifender Austausch stattfinden, bei dem der Blick auf die anstehen­den Berufsfelder­kun­dungen und deren schulische Einbindung geworfen werden soll. Zudem soll es im Herbst Informa­tions­veranstaltungen geben, wie die Berufsfelderkundungstage zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Schule gemeinsam organisiert werden können.

Weitere Informationen über „Kein Abschluss ohne Anschluss“ geben Beate Hasenau (02761/81-628) und Lukas Kroll (02761/81-629) von der Kommunalen Koordinierungsstelle.

Das Übergangssystem wird finanziell vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Werbung


 

Deine Meinung ist uns wichtig

*